Hygienische Verarbeitung von Nahrungsmitteln
48 Millionen Krankheitsfälle, 128.000 Krankenhauseinweisungen und 3.000 Todesfälle, die auf Krankheitserreger aus Lebensmitteln zurückzuführen sind. Damit rechnen die "Centers for Disease Control and Prevention" allein in den Vereinigten Staaten.

48 Millionen Krankheitsfälle, 128.000 Krankenhauseinweisungen und 3.000 Todesfälle, die auf Krankheitserreger aus Lebensmitteln zurückzuführen sind. Damit rechnen die in den USA für die öffentliche Gesundheit verantwortlichen "Centers for Disease Control and Prevention" allein in den Vereinigten Staaten.

Hygienische Förderanlagen können Keimbelastung verhindern


Lebensmittelrückrufe sind eine Bedrohung für die verarbeitende Industrie, der mit zunehmender Überwachung der Qualität und Sicherheit von vermarkteten Lebensmitteln entgegengewirkt werden muss. Die jüngsten globalen Entwicklungen stellen den internationalen Gesundheitsschutz vor immer grössere Herausforderungen.

Um den strengen Hygienevorschriften gerecht zu werden, setzen Lebensmittelhersteller zunehmend auf einen hygienischen Förderband-Antrieb. Durch eine optimale Reinigungsfähigkeit kann das Auftreten von Salmonellen, Listerien, E.coli-Bakterien und anderen schädlichen Mikroorganismen im Herstellungsumfeld auf ein grösstmögliches Minimum reduziert werden.


Auch ein Trommelmotor sollte den Hygienestandards gerecht werden


Um das Bewusstsein für Hygiene bei der Verarbeitung und Verpackung von Nahrungsmitteln zu verstärken, wurde die Expertengemeinschaft European Hygienic Engineering & Design Group (EHEDG) gegründet. Ihre hygienegerechten Leitlinien zur Konstruktion und Gestaltung sehen beispielsweise vor, einen Trommelmotor regelmäßig hygienisch reinigen und desinfizieren zu können: mit Hilfe von Hochdruckwasserstrahl, Dampf und Chemikalien. So arbeiten Lebensmittelhersteller entsprechend den höchsten Hygienestandards.

Für sichere Verpackungen garantieren Materialien, für die eine FDA-Genehmigung vorliegt und die der EG-Verordnung 1935/2004 entsprechen. Die in 2004 in Kraft getretene Verordnung legt einheitliche Vorschriften in Bezug auf Verpackungsmaterialien und Gegenstände wie Flaschen und Behälter fest, die direkt oder indirekt mit Lebensmitteln in Berührung kommen können. Es wurden ausschließlich hochqualitative Materialien verwendet, für die eine FDA-Genehmigung vorliegt und die der EG-Verordnung 1935/2004 entsprechen.

Hygienische Verarbeitung von Nahrungsmitteln
Auch ein Trommelmotor sollte den Hygienestandards gerecht werden.

Getriebemotoren erfüllen Hygienestandards oft nicht


Im Jahr 2016 führte das Institut für Lebensmittelwissenschaft der Universität von Parma in Zusammenarbeit mit Interroll eine umfassende Vergleichsstudie der zwei führenden Antriebtechnologien in der Lebensmittelindustrie durch: Traditionelle Getriebemotoren gegen Trommelmotoren.

Vor allem in der Hygienesicherheit konnten sich die Trommelmotoren deutlich von den herkömmlichen Getriebemotoren abheben. Untersucht wurde vor allem, ob das Material geeignet für den Kontakt mit Lebensmittel ist, oder der Motor mögliche Quellen für Fremdkörper beherbergt, wie beispielsweise das Auslaufen von Schmiermitteln. Die Reinigungsmöglichkeit, sowie das Ansammeln von Schmutz spielte auch eine Rolle. Die Studie offenbarte auch, dass einige in der Lebensmittelindustrie benutzten Getriebemotoren die dafür notwendigen Hygienestandards nicht erfüllen.

Hohe Einsparung bei Trommelmotoren


"Ungeachtet des bei Installation und Wartung reduzierten Zeit- und Kostenfaktors bei Trommelmotoren wird allein durch die vierfach längere Lebensdauer eine Einsparung von 68,75 Prozent erzielt", bestätigt Miguel H. Alonso der Grupo hrg, einem der führenden Anbieter von Verarbeitungssystemen für Meeresfrüchte in Europa. Werden zudem indirekte Kosten, wie Klimaanlage, bessere Effizienz und geringere Ausfallzeiten berücksichtigt, ergibt sich eine signifikante Summe an Einsparungen.

Warum Trommelmotoren Getriebemotoren uebertreffen

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