„Mit der DC Platform bieten wir Kunden alles aus einer Hand.“
Armin Lindholm, Geschäftsführer, Global Center of Excellence Rollers & RollerDrive in Wermelskirchen, erläutert, warum die neuen DC Platform von Interroll alles aus einer Hand bietet.

Mit dem aufeinander abgestimmten Angebot an Motorrollen, Steuerungen und Netzteilen in 48 Volt- oder 24-Volt-Technologie lässt sich eine einzigartige Bandbreite von Förderanwendungen realisieren. Armin Lindholm, Geschäftsführer, Global Center of Excellence Rollers & RollerDrive in Wermelskirchen, erläutert im Interview, warum die neuen DC Platform von Interroll alles aus einer Hand bietet.

Aus welchem Grund haben Sie diese neue Plattform bestehend aus Motorrolle, Steuerungen, Netzteilen und Zubehör entwickelt?

Für Interroll sind technische Innovationen kein Selbstzweck. Uns geht es immer darum, den Kunden mit Neuentwicklungen einen echten Mehrwert zu bieten. Bei der neuen DC Platform ist dies die einzigartige Vielfalt von neuen Möglichkeiten, den Anwendern einen noch leistungsfähigeren Materialfluss bereitstellen zu können — und zwar exakt maßgeschneidert auf die jeweiligen Bedürfnisse.

Was heißt dies konkret?

Das heißt, dass Systemintegratoren und Anlagenbauer genau die technische Lösung gestalten können, die sie für die Wahrnehmung ihrer jeweiligen Geschäftschance benötigen. So können sie mit unserer neuen Plattform einfach und kosteneffizient klassische staudrucklose Standardanwendungen realisieren. Oder auch besonders leistungsstarke Materialflusslösungen zusammenstellen, die sich nahtlos in die Industrie 4.0-Welt integrieren lassen. Unser Kunde kann jetzt viel flexibler entscheiden, wie und wo er unsere Produkte in seiner jeweiligen Wertschöpfungskette einsetzen möchte.

Mit der neuen DC Platform stellen wir Systemintegratoren und Anlagenbauern ein innovatives und aufeinander abgestimmtes Technologieangebot aus einer Hand bereit, das langjährige Entwicklungs- und Testverfahren durchlaufen hat.

Wie verlief der Entwicklungsprozess?

Es ging um ein ganzheitliches Projekt, das sowohl die Hardware- als auch die Softwareentwicklung umfasste. Neben unserer eigenen Kompetenz als Technologieführer haben wir in diesem Projekt auch die Expertise von fünf Partnerunternehmen genutzt. Mit rund 150 beteiligten Ingenieuren und Technikern ist es wohl das umfassendste Innovationsprojekt, das Interroll jemals durchgeführt hat. Gleichzeitig ging es um die Konzeption und Durchführung von Dauer- und Belastungstests sowie die Neugestaltung und Einrichtung der Produktion. Dies ist eine Aufgabe, die sie nur mit einem äußerst kompetenten und hochmotivierten Team bewältigen können.

Welche Überlegungen spielten dabei die wichtigste Rolle?

Das A und O für Interroll ist die Qualität. Dort machen wir bekanntlich keine Kompromisse. Deshalb haben die neuen Produkte, deren Baugruppen und Einzelteile auch bereits mehrere Millionen Teststunden unter den unterschiedlichsten Bedingungen absolviert. Außerdem wird jeder RollerDrive vor der Auslieferung ausgiebig auf einwandfreie Funktion geprüft. Daneben haben wir die Produktion konsequent auf das One-Piece-Flow-Prinzip ausgerichtet. So können wir — trotz des Variantenreichtums — die Lieferzeit für unsere Kunden weiter optimieren.

DC Platform: Materialfluss, der auf Herz und Nieren getestet ist

Verantwortlich für die Entwicklung, Produktion und Markteinführung der DC Platform ist das globale Interroll Kompetenzzentrum für Förderrollen, RollerDrive und Steuerungen in Wermelskirchen. Zentraler Bestandteil des Unternehmens ist ein Testzentrum, das rund 1.600 Quadratmeter umfasst. Hier werden vorhandene Produkte und Neuentwicklungen von den Interroll-Ingenieuren auf den Prüfanlagen umfangreichen Belastungs- und Dauertests unterworfen. In Spezialkammern werden zudem die Hitze- und Kältebeständigkeit der Produkte geprüft. Damit sich Kunden jederzeit und überall auf die Qualität des Interroll-Angebots verlassen können. „Unsere Testanlagen laufen rund um die Uhr. Wir überlassen nichts dem Zufall. Die neue DC Platform haben wir in allen denkbaren Einsatzszenarien auf Herz und Nieren getestet — mehrere Millionen Teststunden wurden die Produkte sowie deren Baugruppen und Einzelteile insgesamt getestet“, berichtet Armin Lindholm.

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