Bis zu den Palettierstationen läuft der gesamte Prozess über Förderbänder. Dort kommen dann alle Produktlinien, also nicht nur die Säuglingsnahrungen, für den Versand zusammen. Von dort geht es weiter in die verschiedenen Palettenlager der anderen Nestlé Logistik-Zentren, wo die Sendungen zusammengefasst werden. Was allerdings nach Übersee geht – so wie die eingangs geschilderten HA-Nahrungen für die Philippinen – wird gleich in Biessenhofen seefracht tauglich in Container geladen und von Sattelschleppern abgeholt.

Logistik verbessern, Nachhaltigkeit fördern


Im Rahmen der Effizienzinitiative von Nestlé wird zurzeit auch überlegt, den vorhandenen Bahnanschluss wieder zu aktivieren. So liessen sich Umladevorgänge einsparen – nicht nur ein Material Handling, sondern auch ein Sicherheitsfaktor. Zwar zeigte die Bundesbahn bisher wenig Interesse, doch könnte ein privater Mitbewerber die Aufgabe übernehmen. Ein Team der Universität Augsburg (University of Applied Sciences) untersuchte die Möglichkeiten einer solchen Lösung. Auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit – ein Thema, das bekanntlich gerade in der Logistik zunehmend Aufmerksamkeit findet.

Logistik von Lebensmittel stellt hohe Anforderungen an Hygiene


Die Lebensmittelindustrie erfordert höchste Hygiene und Sicherheit in allen Produktionsabläufen. Doch die Produktion der Food-Hersteller beschränkt sich nicht auf die Verarbeitung von Nahrungsmitteln. Für zahlreiche Anwendungen, die immer noch hohe Anforderungen an die Hygiene stellen, liegt der Schwerpunkt auf hohem Durchsatz, globaler Verfügbarkeit und geringem Wartungsbedarf.

Wichtig bei Planung und Umsetzung solch sensibler Logistik-Aufgaben: ein erfahrener Blick für das Gesamtbild und fördertechnische Schlüsselprodukte.


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