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Anwendung 023: Lebensmittel-VerteilzentrumAgrexco, Israel

Sind die Kräuter geerntet, beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Israels Lebensmittel-Exporteur Nr. 1 Agrexco schickt mit Hilfe der vertikalen Hochleistungsmaschine aus Sinsheim täglich bis zu 65.000 Kartons Lebensmittel auf die Reise.







Warenfluss der Marke Hand in Hand
Kaum ist eine Auslandsorder für Kräuter, Gewürze oder Blumen im Head Office Tel Aviv eingegangen, schreiten die Agrexco-Partner - Landwirte und Züchter - auch schon zur Tat. Im Kühlwagen zum Flughafen transportiert, wird die Ware auch schon ausgeladen, gefördert, sortiert, palettiert, und treten als Aircargo den Weg in die Supermarktregale Europas und der Welt an. Unter dem Markennamen Carmel genießen Agrexco-Produkte weltweite Reputation.

Frische Zutaten fein sortiert
Durchschnittlich nur 72 Stunden vergehen, ehe Carmel-Kräuter aus den fruchtbaren Ebenen Israels in den Küchen der europäischen Konsumenten landen. Das klingt rekordverdächtig, ist Teil der "Ecofresh"-Qualitäts-Offensive von Agrexco und belegt die Leistungsfähigkeit des Zusammenspiels von Mensch und Maschine. Da macht die Agrexco-Sortieranlage am Flughafen von Tel Aviv keine Ausnahme. Im Gegenteil. Betrieben von Hasharon Ltd., garantiert die Sortieranlage als neuralgischer Punkt der gesamten Logistikkette alles, was ein Lebensmittel-Exporteur zu Recht einfordern kann: akkurate Auftragszusammenstellung, schnelle, sichere und saubere Verteilförderung, korrekte Zuweisung und fluggerechte Abfertigung der Ware. Momentan durchlaufen die Anlage mehr als 6.100 Tonnen Kräuter jährlich. Geplant ist eine Aufstockung auf bis zu 10.000 Tonnen.

Fördertechnik aus gutem Hause
Nach Eingang der Kräuter-Paletten mit je 250 Kartons gelangen die ein bis drei Kilogramm schweren Einheiten per Handaufgabe auf drei Zuführbänder. Bis zu 2500 Kartons pro Stunde und Band, theoretisch bis zu 100 Tonnen während der zehnstündigen Tagesschicht. Welche Stelle die kleinen Boxen (Mindestmaße: 25 cm x 20 cm x 22 cm) in der Sortieranlage auch immer passieren: Interroll Fördertechnik wie Bandförderer oder Gurtkurven sind stets zur Stelle. Die Kartons der Zuführlinien übernimmt dann eine Sammelstrecke, die ihrerseits den Interroll Quergurtsorter (Vertikalausführung) bedient. Barcodes auf den Kartons - sie wurden bereits von den Landwirten angebracht - lassen Rückschluss über die Art der Ware zu. Ausgelesen werden die Etiketten von Barcodescannern, die vor dem Interroll Sorter installiert sind und die Sortersteuerung mit Daten zur Zielstelle speisen.

"Spiel, Satz, Sieg" für den Quergurtsorter
Präzise gesteuert gelangen die Kräuter-Boxen beim Einschleusen auf die Sortierlinie, sanft und zügig verläuft die Förderung bei bis zu 1,3 Metern pro Sekunde zur Zielstelle, elegant erfolgt die Ausschleusung der Ware auf eine der 89 Zielstellen. Denn bei Erreichen der von der Steuerung zugewiesenen Endstelle greift die einzigartige Interroll-Mechanik. Quer zur Laufrichtung des Sorters schleusen die auf den Laufwagen des Quergurtsorters (500 mm x 500 mm) aufmontierten und pneumatisch aktivierten Bandförderer das Stückgut beidseitig aus. Im Anschluss laufen die in Kartons verpackten Köstlichkeiten aus Mutter Natur sanft und seicht über Schwerkraftrollenbahnen von Interroll zur Entnahmestelle. Repalettierung und X-Ray-Check - Stichwort Luftfracht - können beginnen.

Kontakt Interroll:
Avi Goldiner
il.sales@interroll.com
+972-54-4272747

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