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Intelligenz in der Hauptrolle

Wolfsburg/Deutschland. Logistik in der Automobilproduktion der VW AG kennt nur eine Prämisse: Jedes Teil muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Einbauort sein. Kein Leichtes, da für jedes Fahrzeug mehrere tausend Teile programm- und zielgerecht zusammengeführt werden müssen. Das verlangt nach exakter Produktionsplanung, präziser Organisation und termingerechtem Transport durch optimierte Fördertechnik. Genau das richtige Aufgabenprofil für die Interroll RollerDrive HPBL.


 
Grosse Mengen klug verteilt
Logistische Komplexität kumuliert sich beim Zusammenbau des Automobils an den weitgehend automatisierten Montagelinien. Die Lösung für die innerbetriebliche Zulieferung der Montage mit vorgefertigten Baugruppen und Modulen findet sich am VW-Stammsitz Wolfsburg in Halle 55. Sie nimmt den Grossteil der riesigen Warenströme für die Produktion auf.
Ablauf optimiert
Bereits der erste Blick ins Logistikzentrum verrät, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird. Beispiel Kommissionierung von Warenkörben für die Cockpitfertigung. Zehn Werker kommissionieren die Einzelteile in Schaumstoff-Transportbehältern und bringen sie in einen Kreislauf mit automatisiertem Materialfluss ein. Die bestückten Warenkörbe (zwei pro Fahrzeug/vier pro Minute) werden schliesslich entnommen und zum Montageplatz gebracht. In der ablauftechnisch optimierten Gesamteinheit verbaute der Anlagenbauer Wegener+Stapel, Gewinner des «Volkswagen Group Award» 2004, State of the art-Produkte auf ganzer Linie: drei Hubwerke, fünf Excenterhubwerke, vier Drehtische, 15 elektropneumatische Zahnriementransfere, sechs Stopper, acht Scanner sowie 294 RollerDrives HPBL von Interroll.

Investitionsfreundlich: lange Lebensdauer nochmals gesteigert
Das Fördersystem mit seinen 300 Metern Förderstrecke macht sich die Vorzüge der staudrucklosen Rollenfördertechnik von Interroll zu Nutze. Pro Einzelstauplatz treibt jetzt eine Interroll RollerDrive HPBL High Performance Brushless je fünf Mitlaufrollen von Interroll an. Rasmus Wegener, Geschäftsführer der Wegener+Stapel Fördertechnik GmbH, erläutert, weshalb er auf die High end-Lösung mit hohen Start-/Stoppleistungen setzte: «Die Antriebe sind extrem leise und wartungsfreundlich.» In der Tat: Geräuschemissionen konnten durch die optimierte Motor-/Getriebekonzeption auf unter 60db gedrosselt werden. Ebenso von Vorteil: «Durch die Entwicklung eines besonderen Softwarebausteins», so Wegener, «wurde es möglich, jede Motorrolle nur so lange anzusteuern, wie zum Transport der Waren-körbe tatsächlich nötig ist.» Damit ist absehbar, dass die bei Dauerbetrieb auf 20.000 Stunden ausgelegte Lebensdauer der RollerDrive HPBL sogar noch gesteigert wird.

Ausfallrisiken minimiert
Durchgängige Betriebssicherheit beim Transport der Warenkörbe mit Förderbreiten zwischen 510 und 850mm garantiert neben dem bürstenlosen 24-V-Gleichstrommotor die eingebaute Intelligenz der RollerDrive HPBL. Zum einen ermöglicht der 4-Quadranten-Regler kontrollierte Beschleunigungen und Bremsungen sowie konstante Fördergeschwindigkeit über den gesamten Gewichtsbereich. Zum anderen sorgt die integrierte Steuerung mit ihrer Blockiertaktung für eine Sicherheitsabschaltung bei allfälliger Überlastung und automatischen Wiederanläufen. Spielend meistert die RollerDrive HPBL - im Übrigen angesteuert über Schaltkästen mit ASi-Busmodul - die geforderten Geschwindigkeiten von bis zu 22,8 Metern pro Minute. Und falls gewünscht: Sie kann´s noch schneller.

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