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Grünes Licht fürs rote Gold

Andalusien/Spanien. Die andalusische Erdbeerplantage von heute hat nur noch wenig mit endlos blühender Felderpracht zu tun. In so genannten Makro-Tunnels werden heute 350.000 t des roten Goldes jährlich produziert. Logistisch wird die Masse mit Klasse im Detail bewältigt: mit RollerDrives, DriveControl, Trommelmotoren und einem echten Interroll Klassiker.


Von Nüssen und Beeren
Wer hätte das gedacht? Die Erdbeere ist gar keine Beere, sondern eine Nuss! Man mag es der saftreichen, wohlschmeckenden Frucht, die heute gern mit schwarzem Pfeffer oder Balsamico-Essig gereicht wird, verzeihen. Was durchaus auch der Fall ist, wie die Nachfrage der letzten Jahre signalisiert. 2,5 kg Erdbeeren verzehrt der Westeuropäer durchschnittlich pro Jahr, wobei der leuchtend rote Obstfavorit nicht immer, aber eben immer öfter aus Spanien kommt. Hier im Speziellen aus Andalusien, dessen grösster Reichtum ohnehin die Landwirtschaft ist.
Durchsatz pro Minute: 130 kg
CORA, einer der grössten Erdbeerproduzenten weltweit, engagiert sich in der Region rege. Jüngstes Projekt: eine neue Produktionsstätte, durch die rund 130kg Erdbeeren pro Minute geschleust werden. Beauftragt mit Design und prozessualen Auslegung der Anlage, entwickelte Santa Gema Construcciones Mecánicas ein faszinierendes Konzept. Markanteste Features: intelligent gesteuerte Palettier- und Förderoptionen unterschiedlicher Behälter-Formate, automatisches Etikettieren mit entsprechenden Identifikationsvorrichtungen und komplette logistische Kontrolle. Zur Seite stand dem Familienunternehmen ein starker Partner: Interroll.

Am Ende geht's erst richtig los
Wie geschaffen für den Umgang mit der sensiblen Frucht (Wasseranteil: 90%), sorgen die eingesetzten Interroll RollerDrives (24Volt Antriebsrollen) für frischen Wind an den neuralgischen Punkten der Förderstrecken. Mit der ZPA+4 Steuerkarte (Interroll DriveControl) ausgestattet und vornehmlich am Ende der Förderlinien installiert, ist staudruckloses Aufstauen der Erdbeer-Behälter jetzt ein Leichtes. Keine Spur mehr vom holprigen Stau im Ernte-Tunnel. Auch weil die DriveControl, die den gesamten Materialfluss steuert und der Palettierung zusätzlichen Handlungsspielraum verschaffen kann, für die Absicherung des Motors sorgt. Präzise Beschleunigung und Verlangsamung sowie Stoppen und Halten zählen da schon zum Standardrepertoire. Die RollerDrive, die bis zu neun Mitlaufrollen antreibt, kann indes noch mehr, weil sie einfach weniger ist.
Der im 50-mm-Rohr integrierte Motor kommt ohne zusätzliche mechanische Anbauteile wie externe Ketten oder Antriebswellen aus. Dank dieser vorteilhaft kompakten Bauform bleibt die Oberfläche, die nasser Umgebung ausgesetzt sein kann, gering.

Rundherum praktisch
Ein sattes Plus für die Erdbeerfarmer am Südwestzipfel Europas, das auch die Interroll Trommelmotoren zur bevorzugten Anwendung in der CORA-Fabrik machte. Als heimlicher Star der Förderbandantriebe in der Food-Industrie sind die Trommelmotoren nahezu «unkaputtbar» - Wartung fällt de facto nahezu keine an. Ausserdem sind Installation und Reinigung im Handumdrehen erledigt. Kein Wunder, da die Antriebseinheit vollständig gekapselt und abgedichtet ist. Maximale Abdichtung garantiert im Umkehrschluss optimale Umweltfreundlichkeit, so dass keiner Erdbeere im Behälter auch nur ein Haar gekrümmt wird. Apropos: Der Interroll Klassiker Universalförderrolle S 1700 mischt bei CORA ebenfalls kräftig mit, ohne aufzufallen. Auch bei Kontakt mit Flüssigkeit, weil sie über speziell abgedichtete Kugellager für den Feuchtbereich-Einsatz verfügt.

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