
Grundlage für die Planung sind die Eigenschaften Ihres Transportguts, Ihre Anforderungen an die Förderanlage und die Umgebungsbedingungen. Um die optimale Lösung
für Ihre Förderanlage zu finden, setzen Sie sich mit den folgenden Fragen und den daraus resultierenden Bedingungen für die Produktauswahl auseinander.
Abmessungen Ihres Transportguts
Welche Länge und Breite hat Ihr Transportgut?
Die Länge und die Breite Ihres Transportguts beeinflussen drei Faktoren:
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Geradeauslauf: Je größer das Verhältnis von Länge zu Breite ist, desto stabiler ist der Geradeauslauf. Bei kleinem Längen-Breiten-Verhältnis
müssen ggf. zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Geradeauslaufs ergriffen werden.
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Referenzlänge: Die Referenzlänge entspricht im Normalfall der Transportgutbreite + 50 mm bzw. bei großem Transportgut wie Paletten + 100 mm. In Kurven
müssen konische Förderrollen gewählt werden, deren Länge gesondert berechnet werden muss.
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Rollenabstand: Um das Transportgut störungsfrei zu transportieren, muss der Rollenabstand so gewählt werden, dass sich jederzeit mindestens drei Förderrollen
unter dem Transportgut befinden.
Welche Höhe hat Ihr Transportgut ?
Je größer die Höhe eines Transportguts im Verhältnis zu seiner Aufstandfläche ist, desto kippgefährdeter ist es beim Fördern. Folgendes muss
beachtet werden:
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Rollenabstand weitestgehend minimieren, um ein ruhiges Fördern mit größtmöglicher Aufstandfläche zu gewährleisten.
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Starkes Beschleunigen und Bremsen vermeiden.
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Bei Gefällerollenbahnen den Schwerpunkt des Transportguts ermitteln und auf Kippgefahr prüfen.
Gewicht Ihres Transportguts
Wie schwer ist Ihr Transportgut?
Das Transportgewicht beeinflusst insbesondere:
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Durchmesser, Abstand und Traglast: Das Gewicht des Transportguts muss sich auf so viele tragende Förderrollen verteilen, dass die maximale Traglast der einzelnen
Förderrollen nicht überschritten wird. Dies kann bedeuten, dass sich mehr als drei Förderrollen unter einem Transportgut befinden müssen. Je größer
der Durchmesser des Rohres gewählt wird, desto höher ist die Traglast. Die Traglast wird auch durch verschraubte Achsen erhöht, die zusätzlich den
Förderer versteifen und als Traverse wirken.
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Antrieb: Unterschiedlichste Antriebe mit Interroll Produkten sind möglich, die allerdings zur Anwendung passend bestimmt werden müssen.
Welche Gewichtsverteilung hat Ihr Transportgut?
Ungleichmäßige Gewichtsverteilung im Transportgut:
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Grundsätzlich sollte das Gewicht eines Transportguts/Gebindes möglichst gleichmäßig verteilt sein.
Je ungleichmäßiger die Gewichtsverteilung ist, desto schwieriger ist ein zuverlässiger Transport. Bei Paletten muss darauf geachtet werden, dass lediglich die
Rollen unterhalb der Palettenklötze tragen (Europalette). Daher beschränkt sich der Anteil der tragenden Rollen beim Palettentransport üblicherweise auf maximal
vier Rollen.
Material Ihres Transportguts
Welches Material hat Ihr Transportgut?
Das Material, insbesondere seine Bodenbeschaffenheit, beeinflusst den Roll- und Anlaufwiderstand:
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Antrieb, Durchmesser und Abstand: Harte Materialien, z. B. Kunststoffbehälter, weisen geringere Rollund Anlaufwiderstände auf als weiche Materialien, z. B.
Kartons. Dies hat direkten Einfluss auf die benötigte Antriebsleistung und muss in deren Kalkulation eingehen. Je weicher die Unterseite des Transportguts ist, desto
größer ist bei gleichem Gewicht die benötigte Antriebsleistung im Vergleich mit einer harten Unterseite. Grundsätzlich gilt auch, je weicher das Transportgut
ist, umso kleiner muss der Rollenabstand gewählt werden.
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Traglast und Abstand: Rippen, Sicken, Leisten oder Rillen in Transportgutböden sind unproblematisch, solange sie parallel zur Förderrichtung verlaufen. Je nach
Ausprägung, insbesondere bei Querrippen, steigt die notwendige Antriebsleistung. Querrippen können das Fördern ungünstig beeinflussen, und ggf. muss die
Rollenteilung empirisch ermittelt werden.
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