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Rohrmaterialien



Rohrmaterial und Rohrdurchmesser bestimmen Traglast und Funktionalität der Förderrollen. Im Folgenden werden die Rohrmaterialien Stahl, Aluminium und Kunststoff mit ihren Vor- und Nachteilen
vorgestellt.
Roller Tubes

Stahl

  • Größte Festigkeit und Biegesteifigkeit aller Rohrwerkstoffe
  • Korrosionsschutz möglich durch Verzinkung oder Niro-Stahl
  • Kettenräder und Spurkränze an-/aufschweißbar
Bei Interroll Förderrollen verwendete Stahlrohre werden nach DIN EN 10305+1 und DIN EN 10305-3 mit eingeschränkten Toleranzen hergestellt (Vorgabe durch Interroll).
Weitere Ausführungen: Rohre mit Sicken, Rohre mit elastischem Schlauchüberzug, gummierte Rohre, oberflächengehärtete Rohre, geschmirgelte Niro-Rohre.
Beim Einsatz mit Bandförderern kann der Kontakt der geschabten Stahlrohr-Schweißnähte mit dem Band Geräusche verursachen. Interroll empfiehlt, den jeweiligen Anwendungsfall durch den Anlagenbauer zu testen.

Aluminium

  • Erheblich geringeres Gewicht als Stahlrohr
  • Korrosionsbeständig
Aluminiumrohre haben im Vergleich zu Stahlrohren eine etwas verminderte Festigkeit und ca. ein Drittel der Biegesteifigkeit. Sie haben jedoch nur 36 % des Gewichtes vergleichbarer Stahlrohre.
Aluminiumrohre bis einschließlich Ø 30 mm haben eloxierte Oberflächen. Aluminiumrohre mit Ø 50 mm sind nicht eloxiert und können daher elektrostatische Aufladung über die Verbindung mit der Rollenachse ableiten.

PVC

  • Geräuschdämpfend
  • Hochschlagzäh
  • Geringes Gewicht
  • Korrosionsbeständig
  • Leicht zu reinigen
Kunststoffrohre sind im Vergleich zu Stahlrohren mit gleichem Durchmesser deutlich geringer belastbar.
Ab Ø 30 mm sind die Lagerbaugruppen mit dem Rohr formschlüssig verbunden, sodass ein absolut sicherer Sitz gewährleistet ist.



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