Konische Förderrollen befördern Transportgüter sicher in Kurven. Bei konischen Förderrollen steigt die Fördergeschwindigkeit entsprechend dem
Kurvenradius, so dass Transportgüter ihre Ausrichtung zwischen den Seitenwangen beibehalten. Seitenführungen sind nicht zwingend erforderlich, werden aber
empfohlen.
horizontale Mantelfläche

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Bei der Konstruktions der Kurve ist unbedingt darauf zu achten, dass die Mantelfläche der konischen Elemente horizontal liegt. Daher ist die Achse der Förderrolle um
1,8° geneigt.
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Serien 1700KXO/3500KXO mit Innenradius 650 mm
Konische Förderrollen von Interroll eignen sich für Kurveninnenradien von 800/850 mm bzw. 770/820 mm bei Ausführung mit Antriebskopf am Innenradius.
Als Option gibt es konische Förderrollen der Plattform 1700 auch für den Kurveninnenradius von 650 mm.
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Sollten die vorgegebenen Kurveninnenradien nicht eingehalten werden, muss mit einem Verlaufen der Transportgüter gerechnet werden.
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Zum sicheren Kurventransport sollte die tatsächliche lichte Weite des Förderers die berechnete Weite um ca. 50 mm überschreiten. Bitte wählen Sie die
nächstgrößere Standard-Einbaulänge.
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Interroll bietet zwei Typen konischer Förderrollen mit der Bezeichnung KXO an. Die eine basiert auf der Universalförderrolle Serie 1700, die andere auf der
Festantriebsförderrolle Serie 3500.
Konische Universalförderrolle Serie 1700KXO/3500KXO
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Konische Aufschieblinge aus Kunststoff:
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Abriebfest
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Geräuschdämpfend
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Schlagzäh
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Witterungs- und temperaturbeständig
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Geringes Gewicht, dadurch gute Lauf- und Anlaufeigenschaften
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Abdeckkappe der konischen Elemente auf der Seite mit großem Durchmesser
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Traglast 500 N
Ausführungen der konischen Förderrollen
Die konischen Förderrollen mit Kurveninnenradien 800/850 mm sind in folgenden Ausführungen und Materialien erhältlich:
| Ausführung |
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Referenzlänge
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Von 250 bis 900 mm in Schritten von 50 mm
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Achse
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Innengewindeachse (M8 x 15)
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Ø Achse
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12 oder 14 mm
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Lager
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Präzisionskugellager 6002 2RZ
Präzisionskugellager 6002 2RZ niro
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| Material |
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Innenrohr
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Verzinkter Stahl oder Niro-Stahl
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Konische Elemente
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Polypropylen (grau) auf einem zylindrischen Innenrohr aus verzinktem Stahl / Niro-Stahl mit Ø außen 50 mm
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Achse
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Blanker Stahl oder Niro-Stahl
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Lager
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Rollenboden aus Polyamid (schwarz)
Dichtung aus Polypropylen (gelb)
Abdeckkappe für Seite mit großem Ø aus Polypropylen (gelb)
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Mit konischen Förderrollen kombinierbare Antriebe
Die Antriebe sind mit einem Kurveninnenradius von 800 und 850 mm (bzw. 770/820 mm bei Antriebskopf am Innenradius) kombinierbar, sofern nichts anderes vermerkt ist. Gemessen wird
der Kurveninnenradius bis zur Innenkante des inneren Tragprofils, also bis zum Beginn der Einbaulänge EL.
Antriebselemente
Folgende Antriebselemente stehen zur Wahl:
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PolyVee Antriebskopf aus hochwertigem Polyamid 6.6 Form PJ, ISO 9981, für flexible PolyVee Riemen.
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Rundriemenkopf aus hochwertigem Polyamid 6.6 für Standard-Rundriemen mit Ø 4, 5 und 6 mm, optional Sicken auf verlängertem Innenrohr am Kurveninnenradius.
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Doppelkettenradkopf aus hochwertigem Polyamid 6.6 mit 14 Zähnen, Abmessungen 1/2'' am Kurvenaußenradius.
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Einbaulängen berechnen (PolyVee/Rundriemenkopf)
Damit das Transportgut in der Kurve nicht die Seitenprofile berührt, muss die Einbaulänge größer sein als bei gerader Strecke. Zur Berechnung der minimalen
Einbaulänge sind folgende Schritte notwendig:
1. Berechnung des minimalen Außenradius

2. Berechnung der minimalen Einbaulänge ELmin = Ra - Ri
3. Adjust the ELmin to standard length (next higher dimension in increments of 50 mm):
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Von 286 bis 936 mm für Kurven mit PolyVee oder Rundriemenkopf
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Von 312 bis 962 mm für Kurven mit 2 Kettenrädern
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Von 250 bis 900 mm für nicht angetriebene Kurven
4. Berechnung von tatsächlichem Ra = EL + Ri mit gewählter Standard-EL
Rollenteilung am Außendurchmesser berechnen
Die Rollenteilung Ta wird an der Innenkante des äußeren Profils gemessen und wie folgt berechnet:
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EL
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Einbaulänge der Förderrolle
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L
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Maximale Länge des Transportguts
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W
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Maximale Breite des Transportguts
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Ra
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Außenradius der Kurve
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Ri
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Innenradius der Kurve
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Ta
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Rollenteilung am Außendurchmesser
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Ti
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Rollenteilung am Innendurchmesser
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Kurveninnenradius
Kurveninnenradius für nicht angetriebene Rollenkurve
Der Kurveninnenradius ist von der Referenzlänge abhängig und beträgt:
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800 mm bei Referenzlänge 300, 400, 500 mm usw.
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850 mm bei Referenzlänge 250, 350, 450 mm usw.
Calculating the internal radius of the curve for driven roller curves (PolyVee/round belt head)
The internal radius of the curve depends on the length of the roller and is:
-
770 mm with a reference length of 300, 400, 500 mm etc.
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820 mm with a reference length of 250, 350, 450 mm etc.
RollerDrive
Für angetriebene Rollenkurven hat sich der Antrieb mit RollerDrive als kosteneffizienteste und eleganteste Lösung aller Antriebsarten etabliert. Kurven mit RollerDrive
in Kombination mit den beschriebenen konischen Förderrollen sind leise, kompakt und einfach konstruiert.
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Für die Berechnung des notwendigen Drehmoments und der Fördergeschwindigkeit muss bei RollerDrive Antrieb der mittlere Durchmesser der konischen Elemente verwendet
werden.
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Übertrieb mit PolyVee
Als Übertrieb werden ausschließlich flexible PolyVee Riemen mit drei Rippen in Kombination mit Festantriebsrollen Serie 3500 und PolyVee Antriebskopf verwendet.

Durch den Überstand des Antriebskopfes (RL = EL - 36 mm) ergeben sich Kurveninnenradien von 770 und 820 mm.
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Bei Verwendung von PolyVee Riemen (2-rippig) ist die Rollenteilung am Innenradius auf Ti = 73,7 mm festgelegt. Ist diese Rollenteilung nicht möglich, muss ein Antrieb mit
Rundriemen oder Kette gewählt werden.
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Übertrieb mit Rundriemen
Die Rollenteilung mit Rundriemenantrieb und für nicht angetriebene Kurven ist frei wählbar, sofern folgende Bedingungen eingehalten werden:
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Sichere Förderung des Transportguts
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Keine Berührung der konischen Elemente untereinander
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Erste und letzte Förderrolle mit ungefähr halber Rollenteilung (Innenradius) zum Abschluss der Kurve
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Berücksichtigung möglicher Standard-Riemenlängen.
Übertrieb mit Kette
Die Kette als Antriebsmedium lässt nur eine begrenzte Anzahl von Rollenteilungen zu, die immer ein Vielfaches der Kettenteilung ½" sein müssen. In einer
Kurve ist Kettenantrieb nur mit Umschlingung von Förderrolle zu Förderrolle möglich. Die Abstände von Förderrolle zu Förderrolle am Innen- bzw.
Außenradius müssen individuell in Abhängigkeit von Referenzlänge und Teilung berechnet werden.
Die Berechnung der Teilungsabstände beginnt immer am Außenradius, um eine korrekte Kettenspannung zu gewährleisten. Bitte beachten Sie dabei, dass die im Eingriff
befindlichen Kettenräder von Förderrolle zu Förderrolle wechseln (Innen-/Außenkettenrad) und sich daher die Abstände erst an jeder zweiten
Förderrolle wiederholen. Die Teilung am Innenradius ist durch die jeweilige Referenzlänge bestimmt.

Folgende theoretische Teilungen (gemessen am Kettenrad Z14) haben sich bewährt:
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Anzahl Kettenglieder
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Teilung gemessen am Kettenrad mm
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28
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88.9
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30
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101.6
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32
|
114.3
|
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34
|
127.0
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36
|
139.7
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|
38
|
152.4
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Die Anzahl der Förderrollen ändert sich in Abhängigkeit von der Referenzlänge und dem damit größeren Bogenmaß am Außenradius.
Die folgenden Angaben zur Anzahl notwendiger Förderrollen beziehen sich auf eine 90°-Kurve, bei der ein Überstand zum 90°-Winkel der Seitenwange als Ausgleich
eingeplant wurde.
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Referenzlänge in mm
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Kettenteilung in mm
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88.9
|
101.6
|
114.3
|
127.0
|
139.7
|
152.4
|
|
250/300
|
19
|
16
|
14
|
13
| | |
|
350/400
|
20
|
18
|
16
|
14
|
13
| |
|
450/500
| |
19
|
17
|
15
|
14
|
13
|
|
550/600
| |
21
|
18
|
17
|
15
|
14
|
|
650/700
| | |
20
|
18
|
16
|
15
|
|
750
| | |
21
|
19
|
17
|
16
|
|
800
| | | |
19
|
17
|
16
|
|
850/900
| | | |
20
|
18
|
17
|
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