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Zahnriemen


Der Zahnriemen ist wartungsfrei und läuft geräuscharm. Schmieren und Nachspannen sind nicht erforderlich.

Allerdings muss die Profilteilung sehr präzise ausgeführt sein, da der Zahneingriff formschlüssig mit dem Profil des Antriebskopfes ist. Anderenfalls ist die Lebensdauer drastisch eingeschränkt. Die Toleranzen für die Lochung unterscheiden sich bei den Zahnriemenherstellern teilweise erheblich. Interroll empfiehlt, die exakten Toleranzen bei den Herstellern zu erfragen.

Der Zahnriemen wird in der Behälterfördertechnik nur noch selten angewendet, da sein Wirkungsgrad aufgrund des Riemenaufbaus relativ gering ist und ein großer Teil der Antriebsleistung bereits im Riemen verbraucht wird. Zahnriemenantriebe werden vor allem in der Palettenfördertechnik oder in der Automobilindustrie für den Transport von Spezialträgern verwendet. Hierbei fällt der geringe Wirkungsgrad des Riemens in Relation zur Gesamtantriebsleistung kaum ins Gewicht.

Der Zahnriemen ist grundsätzlich nicht kurvengängig.


Tangentialer Antrieb

Tangential sollte der Zahnriemen nur für relativ geringe Leistungen eingesetzt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass durch eine spezielle Führung der Riemen sicher an den Antriebskopf gedrückt wird. Beim tangentialen Einsatz ist der Wirkungsgrad des Zahnriemens deutlich größer als im umschlungenen Einsatz.


Umschlungener Antrieb

Zahnriemen werden überwiegend umschlungen eingesetzt. Hier lassen sich hohe Drehmomente mit hohen Geschwindigkeiten realisieren. Nachteilig ist die Anfälligkeit für Verschmutzung und die hohe Anforderung an die Präzision der Lochung in der Seitenwange.

Thoothed belt

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