In der Fördertechnik dürfen nur PolyVee Riemen mit flexiblen Zugträgern verwendet werden. Diese Riemen sind hinreichend flexibel und erleichtern die Montage.
Durch die Flexibilität des Zugträgers ist es möglich, Lochungstoleranzen der Seitenwange zu überbrücken und den PolyVee Riemen in Kurven
einzusetzen.
PolyVee Riemen bieten entscheidende Vorteile gegenüber Rundriemen. Durch eine bis zu 300 % höhere Drehmomentübertragung wird die Antriebsleistung auf alle
Förderrollen sehr gleichmäßig übertragen. Dadurch sind kurze Beschleunigungs- und Bremswege möglich.
PolyVee Riemen ermöglichen auch zuverlässiges Stauen in der Kurve. Durch die hervorragende Drehmomentübertragung läuft das Transportgut wieder an, egal, ob es
auf einem Antrieb zum Stehen kommt oder nicht.
Auf gleiche Weise wirkt der PolyVee Riemen in Steig- und Gefälleförderern. Hier ist die gleichmäßige Drehmomentübertragung auf alle Förderrollen
besonders wichtig, damit das Transportgut eine möglichst große angetriebene Aufstandsfläche erhält. In Verbindung mit PVC-Schlauch-beschichteten Rohren
können zuverlässige Förderer konstruiert werden.
Durch seine besonders platzsparende Bauweise erlaubt der PolyVee Kopf die Unterbringung der Übertriebe sehr nah am Profil. Es bleibt mehr Platz für die
Transportgüter bei gleicher Baubreite des Förderers. Da die Riemen das Transportgut nicht berühren, werden auch sehr leichte Transportgüter nicht verschoben,
sondern laufen immer rechtwinklig zu den Förderrollen.
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Flexible Standardriemen, Vorspannung 1 bis 3 %
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Form PJ; ISO 9982; DIN 7867; Teilung 2,34 mm
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Riemen mit bis zu 4 Rippen verwendbar (2 x 4 Rippen + 1 Sicke Distanz)
Der PolyVee Riemen wird in der Fördertechnik grundsätzlich nur umschlungen eingesetzt, da sich tangential keine sinnvolle Drehmomentübertragung realisieren
lässt.
Umschlungener Antrieb
Wegen der höheren Vorspannung des PolyVee Riemens im Vergleich zum Rundriemen empfiehlt Interroll ein Montagewerkzeug für die Installation der Förderrollen.

Das Montagewerkzeug vereinfacht den Einbau des Riemens wesentlich, da die richtige Distanz der Förderrollen mit einem Handgriff einstellbar ist.
Wegen der hohen Mitnahmekraft müssen PolyVee Riemen gegen Eingriff von außen geschützt werden, z. B. durch Abdeckung oder Verschließen des Spaltes zwischen
den Förderrollen.
Zwei Versionen von PolyVee Riemen werden hauptsächlich verwendet:
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Zweirippiger PolyVee Riemen für Transportgüter unter 50 kg und Geschwindigkeiten von 0,6 bis 2 m/s. Die maximale Zahl von Mitlaufrollen beträgt 20. Das Transportgut
kann auch auf den Mitlaufrollen zum Stehen kommen.
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Dreirippige PolyVee Riemen für schwere Transportgüter. Dreirippige Riemen schöpfen die Antriebsleistung vollständig aus und sind auch für lange
Förderer und für Steigungsstrecken geeignet .
Bei PolyVee Förderern mit mehr als 15 Förderrollen kommt es zu einer Drehzahlabnahme um jeweils eine Umdrehung pro Minute bei jeder Förderrolle. Dies hat
geometrische Gründe: Durch die Verlagerung der neutralen Faser im PolyVee Riemen entsteht unter Belastung eine Art Übersetzung von Förderrolle zu Förderrolle.
Die Drehzahlabnahme ist systembedingt und geht nicht mit erhöhtem Verschleiß einher
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