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Anwendung 022: Post-Verteilzentrum Briefzentrum PostMail, Zürich-Mülligen

Im neuen Briefzentrum PostMail in Zürich-Mülligen sind in einem weltweit bisher unerreichten Automatisierungsgrad Logistik und Sortierprozesse völlig neu definiert: REMA heißt das Schlüsselwort, das die Gesamtanlage von Systemintegrator Siemens als auch die wirtschaftlich überzeugenden Sortierlösungen aus dem Hause Interroll umfasst.







Die neue Briefverarbeitung der Schweizerischen Post
Automatische Prozesse von Wareneingang bis Warenausgang bei ganztägiger Verarbeitung dank vollautomatischem Briefbehälterlager - so haben die neuen Briefzentren der Schweizerischen Post jetzt die Nase vorn. 2002 fiel die Entscheidung, die Briefverarbeitung neu zu konzipieren mit drei Hauptzentren in Zürich-Mülligen, Härkingen und Eclépens,  sechs regionalen Subzentren und zwei Retouren- und Videocodierzentren. Verkehrstechnisch optimale Standorte, standardisierte Abläufe und ein hoher Automatisierungsgrad stellen die Weichen für die Steigerung der Effizienz und Konkurrenzfähigkeit.


Zürich-Mülligen - ein hochmodernes Briefzentrum
"Reengineering Mailprocessing" (REMA) nennt sich das logistische Großprojekt. Rund 1200 Personen werden künftig im ersten der drei neuen Briefzentren arbeiten, praktisch rund um die Uhr im Dreischichtbetrieb. Das heißt vier Millionen Sendungen täglich, in 100 000 Briefbehältern auf neun Kilometern Förderstrecke mit Hilfe von 15 Sortieranlagen, davon 4 Interroll Crossbelt Sorter.
Nach dem Entladen der Sammelbehälter, die per Bahn oder LKW ankommen, werden die Briefbehälter von Robotern der Verarbeitung zugeführt. Die A-Post- Sendungen gehen direkt weiter in die Sortierung an eine der fünfzehn Sortiermaschinen mit einer Kapazität von 40 000 Briefen pro Stunde. B-Post-Sendungen, die innerhalb von zwei bis sechs Tagen verarbeitet werden sollen, kommen in ein Hochregallager für 80 000 Briefbehälter und werden nach den Hauptlaufzeiten sortiert.


Doppelte Effizienz
Das Sortieren der Behälter auf die mehr als zwanzig Module des Hochregallagers, dem sogenannten Briefbehälterlager, übernimmt der Interroll Quergurtsorter: doppelstöckig beeindruckt er in horizontaler Linienführung.
In einer Minute schnellen knapp 170 Briefbehälter über den leistungsstarken Sortierer von Interroll, das heißt etwa 10 000 pro Stunde. Rund um die Uhr. Je vier Interroll Quergurtsorter mit horizontaler, raumgängiger Förderstrecke bilden die Sortierpfeiler in den Briefzentren Mülligen, Härkingen und Eclépens- das sind insgesamt circa 1,4 Kilometer Sortierstrecke.


Präzise vormontierte Sortermodule
Systemintegrator Siemens entschied sich im Projekt REMA für den Interroll Quergurtsorter, da sich dank des Plug-and-Play-Designs die werksseitig präzise vormontierten Sortermodule schnell und einfach in Gesamtsysteme integrieren lassen. Die Sortersteuerung von Siemens gewährleistet eine reibungslose Inbetriebnahme und einen sicheren Betrieb.
Flexibilität und jederzeit gewährleisteter Zugang zu den Briefbehältern ist im Zusammenhang mit der Einlagerung ein Plus und die optimale Raumausnutzung stand besonders im Zentrum Zürich-Mülligen im Vordergrund.


Vorsprung durch Mechanik
Wichtige Interroll Kriterien für den Kunden sind vor allem Wartungsfreundlichkeit, die verschleißfeste Konstruktion des Sorters durch seinen patentierten mechanischen Antrieb, sein geringer Geräuschpegel und vor allem die Null-Fehler-Toleranz. Ein Hängenbleiben, Verdrehen oder Absturz der Briefbehälter darf es nicht geben: weder bei den 60 Einschleusungen noch beim Transport auf den Quergurtwagen oder beim Ausschleusen in eine der 250 Endstellen.

Sorters Kontakt

Hans Kratz
Tel.: +49 7261 938 171
Fax: +49 7261 938 124
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