
 | Weichensteller auf dem Weg zum Kunden
Bahnbrechende Vertriebskonzepte haben Tradition im Norden Bayerns. Und einen Namen: Baur Versand. Was manche dot.coms Ende der 90er noch als Errungenschaft der New Economy
feierten, realisierte Baur-Firmengründer Friedrich Baur bereits 1925 - die Sammelbestellung mit Ratenzahlung ohne Zinsaufschlag. Anfangs auf Markenschuhe fokussiert,
lockt Baur heute unter dem Dach der Otto-Gruppe mit "familienfreundlichem Einkauf" in Versand und Kaufhaus für Mode, Möbel und technische Artikel.
25 Millionen Sendungen pro Jahr
Der Baur Versand als fünftgrößtes Versandhaus Deutschlands stützt sich als Otto-Tochter auf starke Partner. Zu denen der Hermes Versand Service zählt,
der das Versandsystem restrukturierte. Sinnbild des neuen Weges ist der Hub am Baur-Standort Altenkunstadt, in dem 75 Mitarbeiter im 2-Schicht-System jährlich 25 Mill.
Sendungen aus dem Konzern- und Drittgeschäft abwickeln.
In Rekordzeit einsatzfähig
Pulsierende Herzen des Hubs: zwei Sortieranlagen mit einer Kapazität von 100.000 Kundensendungen täglich. Fiel der Verladesorter mit Hochleistungsvorsortierung noch in
den Aufgabenbereich der FKI Logistex-Tochter Crisplant, realisierte die heutige Interroll Axmann Automation die Fördertechnik und das Sortiersystem für Kleingut -
binnen vier Monaten. "Wir konnten nach der Inbetriebnahme sofort zur Feinjustage und Grenzoptimierung kommen", zeigt sich Wolfgang Seib, Abteilungsleiter Versand bei
Baur, beeindruckt von Raffinesse und Funktionalität der Anlage. In der Baur in Form von 30 Gurtkurven, 750 m Förderband und 110 24V-Rollenförderern mit Ausschleuser
und Kurven auch auf die fördertechnische Kompetenz von Interroll Axmann setzt.
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