




 | 1000 Köstlichkeiten für Mensch und Tier
Hauptaktionär der börsennotierten Gesellschaft ist der schweizerische Branchenriese Nestlé, der seinen Aktienanteil an Osem im Jahr 2000 auf 50,1 Prozent
aufstockte. Gemeinsam mit Osem unterhält Nestlé in Israel Forschungs- und Entwicklungsstätten, vertreibt eigene Produkte über das Osem-Händlernetz und
leistet technischen Support. Osem selbst betreibt zehn Lebensmittelfabriken in Israel, die sowohl den heimischen Markt als auch die jüdische Diaspora - vorwiegend die
USA - mit auch und gerade koscheren Produkten versorgen. Zum Produktportfolio der 1000 Waren zählen Snacks und Imbisse, Suppen und Backwaren, Soßen und Kuchen,
Frühstückskost aus Getreide, Saftkonzentrat und Kaffee, Eingemachtes und Eiscreme, Fleisch und Geflügelprodukte, im Übrigen auch Futter für
Haustiere.
Konzentration der Verteilförderung
Einen Modernisierungsschub initiierte das seit über 65 Jahren erfolgreich agierende Unternehmen mit der Entscheidung für ein neues Distributionszentrum (DC) nahe Tel
Aviv. Erklärte Zielsetzung: Zentralisierung und Optimierung des kompletten innerbetrieblichen Materialflusses. Denn zum einen setzt sich auch in der Lebensmittelbranche die
komplexe Dynamik des Verdrängungswettbewerbs bis in die Logistik fort. Zum anderen diktieren höhere Volumina - ein produktimmanentes Kriterium - beste
technische Voraussetzungen. Der Tagesumschlag im DC beläuft sich auf immerhin bis zu 3000 Paletten. Schnelligkeit ist demnach nicht nur ein Thema der Effizienz und damit der
Profitabilität sondern auch der Effektivität: Lebensmittel wie die hier bei Tel Aviv gehandelten Frühstücks-Cerealien, Kaffeeprodukte und Haustier-Nahrung
können nicht warten.
Keine Chance für Kommissar Zufall
Folgerichtig realisierten die Planer von J. Rosenstock & Assoc. sowie Systemintegrator Dematic auf 40'000 Quadratmetern einen Hochgeschwindigkeitsverteiler, den ein
Warehouse Management System steuert und kontrolliert. Nach dem Wareneingang - das DC ist Umschlagplatz für Produkte aus aller Welt - gelangen die Lebensmittel auf
Euro-Paletten ins eigentliche Lager. Zu Nutze macht sich Osem dabei alle technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts. Die bis zu 1500 Kilogramm schweren Industriepaletten
werden größtenteils von fahrerlosen Transportsystemen ein- und ausgelagert. Das spart Zeit und erhebliche Kosten, optimiert und beruhigt die Transportabläufe und
erhöht darüber hinaus die Verfügbarkeit von Anlagen und Produktionsabläufen.
Wunderbare Frische: zufriedene Kunden dank First-In-First-Out
Dass mannlos arbeitende Automation auch rein mechanisch höchste Wirkungsgrade erzielen kann, zeigt die dynamisch-flexible Schnittstelle zwischen Ein- und Auslagerung. Rund
2600 Lagerplätze im neuen DC sind in Interroll Fließlagertechnik ausgelegt. Funktionsprinzip: Die bis zu 1,2 Meter breiten und 2,1 Meter hohe Paletten durchlaufen nach
der Einlagerung jeweils einer Palette bis zu zwölf Plätze tiefe Fließlagerkanäle. Auf vier Ebenen bzw. 21 Linien kommt das tausendfach bewährte
Interroll-FIFO-Prinzip - eine Art eingebaute Frischegarantie, die besonders Lebensmittel zu schätzen wissen - zum Tragen. Frisch eingelagert. Frisch ausgelagert.
Frisch ausgeliefert. Das garantiert in letzter Konsequenz frische, vorzügliche Osem-Ware in den Supermarktregalen von New York bis Tel Aviv.
Einfach sanfter Palettenfluss
Sicherheitsseparatoren sorgen dafür, dass jede Osem-Palette auch im mit mehreren Tonnen beladenen Kanal zuverlässig über das präzise definierte Gefälle
zum Entnahmeplatz rollt. Hoch entwickelte Geschwindigkeitsregler reduzieren zudem gewichtsabhängig die Transportgeschwindigkeit jeder Palette auf ein Maximum von 0,3 Metern
pro Sekunde. Und für parallelen wie ruhigen Palettenlauf bis zur Auslagerung sorgt das dreispurige Design der Rollenbahnen. Staudruck, ein Durchhängen, Steckenbleiben
oder gar unkontrollierte Palettenbewegungen mit absehbarer Schädigung der Lebensmittel sind somit undenkbar.
Fließlager-Qualität mit Brief und Siegel
Apropos Sicherheiten: Systemintegrator Dematic verlangte umfangreiche Testreihen im Interroll Kompetenzzentrum Dynamic Storage im französischen La Roche sur Yon. Unter
Echtbedingungen - zum Einsatz kamen die vorgesehenen Industriepaletten - signalisierte das System ebenso einwandfreien Betrieb wie seit der tatsächlichen
Inbetriebnahme des DC. Durchaus denkbar, dass das Interroll Fließlager auch bei der für 2012 angedachten DC-Erweiterung erneut für fließende
Übergänge an entscheidender Stelle sorgt.
Das meint der Kunde
"Das FIFO-Prinzip, gekoppelt mit einer bewährten, mechanischen Fließlagerlösung ohne Energieverbrauch, macht das System ebenso attraktiv wie die kompakte,
Platz sparende Bauweise und die drastische Reduzierung der Kommissionierwege."
Kontakt Interroll:
Avi Goldiner
il.sales@interroll.com
+972-54-4272747
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